Events in 2026
Demonstration am 25 September 2026
Diaspora fördert die Menschenrechte vor United Nation.
Am 25. September 2026 sind Afghaninnen und Afghanen in Genf zusammengekommen, um gemeinsam die Stimme der afghanischen Bürgerinnen und Bürger zu sein.
Wir sind zusammengekommen, um auf das Leid, die Ungerechtigkeit und die Menschenrechtsverletzungen aufmerksam zu machen, von denen viele Afghaninnen und Afghanen betroffen sind.
Wir waren die Stimme der Frauen in Afghanistan, denen ihre grundlegenden Rechte und Freiheiten entzogen wurden.
Wir waren die Stimme der Mädchen in Afghanistan, denen der Zugang zu Schule und Bildung verwehrt wird. Bildung ist ein grundlegendes Recht jedes Kindes und darf keinem Mädchen aufgrund seines Geschlechts verweigert werden.
Wir waren die Stimme der Menschen, die in europäischen Ländern leben und von Abschiebung bedroht sind. Wir wollen darauf aufmerksam machen, dass viele afghanische Menschen Schutz, Sicherheit und eine Perspektive für ein menschenwürdiges Leben suchen.
Wir waren die Stimme der Menschen, die durch pakistanische Angriffe getötet wurden. Wir erinnern an die unschuldigen Menschen, die ihr Leben verloren haben, und fordern, dass das Leid der betroffenen Familien und der Zivilbevölkerung nicht vergessen wird.
Frauen und Männer haben gemeinsam an dieser Versammlung teilgenommen. Vor den Vereinten Nationen in Genf haben wir unsere Stimmen erhoben und unsere Anliegen sichtbar gemacht.
Wir haben uns versammelt, weil wir glauben, dass Schweigen angesichts von Ungerechtigkeit keine Lösung ist. Unsere Forderung ist, dass die Rechte und die Würde aller Menschen respektiert werden – unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder ethnischer Zugehörigkeit.
Unser besonderer Dank gilt allen Kolleginnen und Kollegen, Organisatorinnen und Organisatoren sowie allen Beteiligten, die an diesem Tag mitgewirkt und ihre Zeit und Kraft für diese gemeinsame Stimme eingesetzt haben.
Gemeinsam haben wir unsere Stimme erhoben.
Für Menschenrechte. Für Freiheit. Für Bildung. Für Frieden.
Für ein Afghanistan, in dem alle Menschen in Würde und Sicherheit leben können.
Unabhängigkeitstag 29 August 2026
Diaspora feiert den Unabhängigkeitstag in Siegburg!
Am 29. August 2026 kamen Afghaninnen und Afghanen aus verschiedenen Städten Nordrhein-Westfalens in Siegburg zusammen, um gemeinsam den afghanischen Unabhängigkeitstag zu würdigen. Familien, Kinder, Dozentinnen und Dozenten, Journalistinnen und Journalisten, Dichterinnen und Dichter, Aktivistinnen und Aktivisten, Kulturschaffende sowie weitere Persönlichkeiten der afghanischen Gemeinschaft nahmen an der Veranstaltung teil.
Die Feier war mehr als ein kulturelles Fest. Sie war ein Ausdruck von Verbundenheit mit Afghanistan, seiner Geschichte und seiner vielfältigen Kultur. Zugleich bot sie einen Raum, um über Freiheit, Bildung, Menschenrechte, Frauenrechte und die Verantwortung der afghanischen Diaspora für die Zukunft des Landes zu sprechen.
Der afghanische Unabhängigkeitstag wird jedes Jahr am 19. August begangen. Er erinnert an das Jahr 1919, als Afghanistan nach dem Dritten Anglo-Afghanischen Krieg seine außenpolitische Unabhängigkeit von Großbritannien erlangte. Unter König Amanullah Khan begann damit eine neue Phase in der Geschichte Afghanistans. Am 19. August 1919 wurde der Tag als erster afghanischer Unabhängigkeitstag festgelegt.
Für viele Afghaninnen und Afghanen ist dieser Tag deshalb ein Symbol für Selbstbestimmung, nationale Würde und die Fähigkeit eines Volkes, über seine eigene Zukunft zu entscheiden. Er erinnert daran, dass Afghanistan seine Beziehungen zur internationalen Welt selbst bestimmen wollte und eine unabhängige Außenpolitik entwickelte.
Gerade für die afghanische Diaspora hat dieser Tag heute eine besondere Bedeutung. Viele Menschen leben weit entfernt von ihrer Heimat, tragen aber Sprache, Musik, Literatur, Traditionen und die Erinnerung an Afghanistan in ihren Familien weiter. Eine gemeinsame Feier schafft die Möglichkeit, diese Verbindung über Generationen hinweg zu bewahren.
Eine zentrale historische Persönlichkeit des Unabhängigkeitstages ist König Amanullah Khan. Er regierte Afghanistan von 1919 bis 1929 und verband die politische Unabhängigkeit des Landes mit einem weitreichenden Reformprogramm. Historikerinnen und Historiker sehen seine Regierungszeit als eine wichtige Phase des staatlichen Aufbaus und der Modernisierung Afghanistans.
Amanullah Khan wollte Afghanistan aus seiner traditionellen Isolation herausführen und einen modernen, unabhängigen Staat aufbauen. Dazu gehörten politische, gesellschaftliche und bildungspolitische Reformen. 1923 erhielt Afghanistan eine neue Verfassung, die unter anderem den Aufbau staatlicher Institutionen und Reformen im Bildungsbereich unterstützte.
Besonders bedeutend war sein Einsatz für Bildung. In seiner Regierungszeit wurden neue Bildungseinrichtungen geschaffen und der Zugang zu Bildung erweitert. 1921 wurde in Kabul eine der ersten modernen Mädchenschulen eröffnet. Auch Schülerinnen wurden später zur Ausbildung ins Ausland geschickt.
Bei der Erinnerung an die Reformen dieser Zeit darf Königin Soraya Tarzi, die Ehefrau Amanullah Khans, nicht fehlen. Sie spielte eine wichtige Rolle bei der Förderung von Frauenbildung und gesellschaftlicher Teilhabe von Frauen. Soraya setzte sich für die Bildung von Mädchen und Frauen ein und unterstützte Reformen, die die Stellung der Frau in der afghanischen Gesellschaft verbessern sollten. In dieser Zeit entstanden unter anderem Mädchenschulen und Initiativen für Frauen. Auch eine Frauenzeitschrift wurde gegründet.
Amanullah Khan und Soraya vertraten damit für ihre Zeit eine bemerkenswert fortschrittliche Vorstellung: Ein Land könne sich nur dann entwickeln, wenn auch seine Frauen Zugang zu Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe erhalten.
Musik, traditionelle Tänze, Lieder und Theateraufführungen vermittelten einen lebendigen Eindruck der kulturellen Vielfalt Afghanistans. Auch die afghanische Nationalhymne war Bestandteil des Programms und verlieh der Veranstaltung einen besonders feierlichen Moment.
Kinder und Familien waren ebenso Teil der Feier wie Vertreterinnen und Vertreter aus Bildung, Medien, Literatur, Kunst und Zivilgesellschaft. Dadurch wurde deutlich, dass die afghanische Identität nicht allein durch Herkunft, sondern auch durch Sprache, Kultur, Geschichte und gemeinsame Werte weitergetragen wird.
Der Unabhängigkeitstag ist für viele Afghaninnen und Afghanen nicht nur ein Blick zurück auf das Jahr 1919. Er ist auch ein Blick nach vorne.
Der Unabhängigkeitstag verbindet damit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft: die Erinnerung an die Unabhängigkeit von 1919, die Bewahrung der afghanischen Kultur in der Diaspora und die Hoffnung auf ein Afghanistan, in dem alle Menschen – Frauen und Männer, Mädchen und Jungen – Zugang zu Bildung, Freiheit und einem Leben in Würde haben.
Die Feier in Siegburg war deshalb weit mehr als ein kultureller Nachmittag. Sie war ein Zeichen dafür, dass Afghanistan für seine Menschen auch in der Diaspora eine Heimat der Erinnerung, der Kultur und der Hoffnung bleibt.
Ein herzlicher Dank gilt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie allen Organisatorinnen und Organisatoren "Verein zur Förderung der afghanischen Kultur e.V.", die mit ihrem Engagement zum Erfolg dieser besonderen kulturellen Veranstaltung beigetragen haben.
Dormagen feiert Vielfalt 25 Juli 2026
AKV-Dormagen präsentierte die afghanische Kultur!
Am 25. Juli 2026 fand in Dormagen das jährliche Multikulturelle Fest statt. Die Stadt Dormagen organisierte die Veranstaltung und stellte den verschiedenen Vereinen und Communities kostenlose Stände und Präsentationsflächen zur Verfügung. Ziel des Festes war es, den kulturellen Austausch zu fördern und den Besucherinnen und Besuchern die Vielfalt der in Dormagen lebenden Kulturen näherzubringen.
Auch der AKV-Dormagen e.V. nahm mit großem Engagement an der Veranstaltung teil und präsentierte die afghanische Kultur in ihrer ganzen Vielfalt. Am Informationsstand konnten sich die Besucherinnen und Besucher über die afghanische Geschichte, Sprache, traditionelle Kleidung, Literatur sowie über die kulturellen und gesellschaftlichen Werte Afghanistans informieren. Darüber hinaus wurden landestypische Speisen angeboten und durch Musik- und Tanzvorführungen ein lebendiger Einblick in die afghanische Kultur vermittelt.
Ein besonderer Höhepunkt des Programms war der Bühnenauftritt der Vereinsvorsitzenden Frau Zarina Sharif. In ihrer Ansprache stellte sie die Erfolge des AKV-Dormagen im vergangenen Jahr vor und sprach über die zukünftigen Ziele des Vereins. Sie betonte die Bedeutung von Integration, kulturellem Austausch und gegenseitigem Respekt sowie das Engagement des Vereins für ein positives und authentisches Bild der afghanischen Community in Deutschland.
Anschließend präsentierte Marwa auf der Bühne die afghanische Nationalflagge. Sie erklärte den Besucherinnen und Besuchern die Bedeutung der drei Farben der Flagge und erläuterte, welche Werte und Hoffnungen sie für die Afghaninnen und Afghanen symbolisieren. Die Präsentation stieß auf großes Interesse und wurde vom Publikum mit viel Aufmerksamkeit verfolgt.
Die Veranstaltung wurde von zahlreichen Besucherinnen und Besuchern aus Dormagen sowie aus verschiedenen Städten Deutschlands besucht. Familien, Eltern, Kinder, Jugendliche sowie Menschen unterschiedlicher Nationalitäten nutzten die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, neue Kulturen kennenzulernen und gemeinsam einen abwechslungsreichen Tag zu verbringen.
Am Ende der Veranstaltung erhielt der AKV-Dormagen viele positive Rückmeldungen. Besonders hervorgehoben wurden die Offenheit, Gastfreundschaft und die vielfältigen kulturellen Beiträge des Vereins.
Der Afghanische Kulturverein Dormagen verfolgt das Ziel, ein authentisches und vielfältiges Bild der afghanischen Gemeinschaft zu vermitteln. Gleichzeitig möchte der Verein einen Begegnungsraum schaffen, in dem Menschen verschiedener Herkunft einander kennenlernen, Vorurteile abbauen und gegenseitigen Respekt sowie ein friedliches Miteinander fördern können.
Der AKV-Dormagen bedankt sich herzlich bei der Stadt Dormagen für die hervorragende Organisation und die Möglichkeit, Teil dieses besonderen Festes zu sein. Ein besonderer Dank gilt außerdem allen Helferinnen und Helfern, Mitwirkenden, Vereinsmitgliedern sowie allen Besucherinnen und Besuchern, die mit ihrer Teilnahme zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen haben.
Wir freuen uns bereits auf das nächste Multikulturelle Fest und darauf, auch künftig einen Beitrag zu einem vielfältigen und respektvollen Zusammenleben in unserer Stadt zu leisten.
"Lawango Amil" د لونگو امیل
Ein Fest der afghanischen Kultur und Gemeinschaft.
Am 13. Juni 2026 fand in Siegburg die jährliche Versammlung „Lawango Amil“ der afghanischen Diaspora statt. Die Veranstaltung wurde vom afghanischen Kulturverein in Köln organisiert und brachte afghanische Dozenten, Journalisten, Dichter, Aktivisten, Kulturschaffende und weitere Persönlichkeiten aus verschiedenen Ländern zusammen.
Lawango Amil ist eine traditionelle afghanische Zusammenkunft, die den kulturellen Austausch, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Pflege afghanischer Werte fördert. Für Afghaninnen und Afghanen, die fern ihrer Heimat leben, bietet diese Tradition die Möglichkeit, ihre Kultur lebendig zu halten, Erfahrungen auszutauschen und die Gemeinschaft zu stärken.
Die diesjährige Veranstaltung war in drei Teile gegliedert:
1. Im ersten Teil der Veranstaltung wurde Herr Matiullah Wesa mit dem Preis für den besten Aktivisten ausgezeichnet. Mit dieser Ehrung würdigte der afghanische Kulturverein seinen langjährigen Einsatz für Bildung und Aufklärung, insbesondere für Kinder in abgelegenen Regionen Afghanistans. Als Anerkennung erhielt er einen Pokal des Wissens mit dem Bild von Amanullah Khan, der als Symbol für Bildung, Fortschritt und Modernisierung gilt. Anschließend wurde ein von Mitgliedern des Kulturvereins erarbeiteter Entwurf eines Gesetzbuches für Afghanistan vorgestellt. Die Präsentation führte zu einem konstruktiven Austausch über die Zukunft des Landes, die Bedeutung von Rechtsstaatlichkeit und die Notwendigkeit eines solchen Gesetzbuches. Die Teilnehmer betonten übereinstimmend, dass ein gerechtes und modernes Rechtssystem für die Entwicklung und Stabilität Afghanistans von großer Bedeutung ist.
2. Der zweite Teil war den Dichterinnen und Dichtern gewidmet. In Dari und Paschtu trugen sie ihre Gedichte vor und vermittelten Botschaften zu Menschenrechten, dem Recht auf Bildung für Frauen, Solidarität und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Zudem wurde die Bedeutung der Loya Jirga (Große Ratsversammlung) als traditionelles Instrument zur Lösung politischer Konflikte in Afghanistan hervorgehoben.
3. Im dritten Teil stand die Musik im Mittelpunkt. Traditionelle Instrumente wie die Dambura und die Rubab begleiteten die musikalischen Darbietungen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer betonten die wichtige Rolle der Musik als Bestandteil der afghanischen Kultur und als Ausdruck von Freiheit, Identität und Lebensfreude.
An der Veranstaltung nahmen Familien, Erwachsene und Kinder teil, wodurch eine generationenübergreifende Atmosphäre der Gemeinschaft entstand.
Ein herzlicher Dank gilt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie allen Organisatorinnen und Organisatoren, die mit ihrem Engagement zum Erfolg dieser besonderen kulturellen Veranstaltung beigetragen haben.
1. Jubiläum AKV-Dormagen Mai 2026
🎉
Am 9. Mai haben wir gemeinsam das erste Jubiläum unseres Kulturvereins gefeiert – zusammen mit Familien und Kindern.
Ein Jahr voller Begegnungen, kultureller Aktivitäten, Freude und Zusammenhalt liegt hinter uns. Wir sind dankbar für alle Mitglieder, Unterstützer und Freunde, die Teil dieser schönen Reise sind.
In nur einem Jahr sind wir gewachsen und entwickeln uns weiter – mit neuen Ideen, mehr Gemeinschaft und vielen schönen Momenten. Gemeinsam blicken wir voller Hoffnung und Motivation in die Zukunft.
Vielen Dank an alle, die unseren Verein mit Herz und Engagement unterstützen. Auf viele weitere erfolgreiche Jahre! ❤️
Meli Maraka in Dormagen am 09 Mai 2026
ملي مرکه / گفتمان ملی
Am 09. Mai 2025 fand in Dormagen die Sitzung des „Afghan National Dialog“ statt. An diesem wichtigen Rundtischgespräch nahmen Dozenten, Professoren, Journalisten, Aktivisten, Ärzte, Anwälte, Ingenieure, Vereinsvorsitzende sowie zahlreiche afghanische Bürgerinnen und Bürger – Frauen, Männer, Jugendliche und ältere Menschen – teil.
In einer offenen, respektvollen und konstruktiven Atmosphäre wurden zentrale Themen rund um die Zukunft Afghanistans sowie die Rolle der afghanischen Diaspora diskutiert. Ziel der Veranstaltung war es, den Dialog zwischen Afghaninnen und Afghanen zu stärken, gemeinsame Lösungswege zu finden und eine Plattform für Austausch, Solidarität und Zusammenarbeit zu schaffen.
Die Diskussionen wurden in drei thematischen Sitzungen geführt:
- Teil 1: Wege zur Sicherung eines dauerhaften Friedens, Stabilität und nationaler Einheit
In dieser Sitzung wurden die größten Hindernisse für einen nachhaltigen Frieden in Afghanistan analysiert. Diskutiert wurden unter anderem die Ursachen politischer und gesellschaftlicher Instabilität der letzten Jahrzehnte, die Rolle von Misstrauen zwischen ethnischen und politischen Gruppen sowie mögliche Wege zur Förderung von nationaler Einheit, Vertrauen und gesellschaftlichem Zusammenhalt. - Teil 2: Wege zur Sicherung von Gerechtigkeit, Grundrechten und Rechtsstaatlichkeit
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sprachen über die aktuellen Herausforderungen im Bereich Gerechtigkeit und Menschenrechte in Afghanistan. Themen wie Rechtsstaatlichkeit, Gleichberechtigung, Beteiligung aller ethnischen Gruppen, Frauen und Jugendlichen sowie die Bedeutung einer legitimen und akzeptierten Verfassung standen im Mittelpunkt der Diskussionen. - Teil 3: Herausforderungen, Potenziale und Koordination der Afghanen im Ausland
In dieser Sitzung wurde über die Situation der afghanischen Diaspora gesprochen. Diskutiert wurden Probleme wie Identität, Integration, Bildung, Arbeit und die Verbindung zur Heimat. Gleichzeitig wurden die großen wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Potenziale der Afghaninnen und Afghanen im Ausland hervorgehoben und Möglichkeiten zur besseren Vernetzung und Zusammenarbeit besprochen.
Während der gesamten Veranstaltung äußerten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Ansichten freiwillig, offen und verantwortungsbewusst. Unterschiedliche Perspektiven, Erfahrungen und Lösungsvorschläge wurden respektvoll ausgetauscht.
Der „Afghan National Dialog“ soll ein Schritt in Richtung gegenseitiges Verständnis, Zusammenhalt und gemeinsame Verantwortung für die Zukunft Afghanistans sein.
Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten für ihre wertvollen Beiträge, ihr Engagement und ihre Unterstützung.
Events in 2025
Kunar Kulturverein November 2025 (Kunar-Poesie)
کنر سیند مشاعره
Der Kunar Kulturverein in Köln organisierte am 22.11.2025 eine kulturelle Veranstaltung, die jährlich vom Afghanischen Verein ausgerichtet wird. Ziel der Veranstaltung ist es, Afghaninnen und Afghanen aus den Bereichen Wissenschaft, Hochschulen, Literatur und Kunst zusammenzubringen und den kulturellen Austausch zu fördern.
Das vielfältige Programm umfasste Musik, Humor, Filmvorführungen sowie eine Dichterlesung (Mushaira) und bot den Teilnehmenden eine wertvolle Gelegenheit zur Pflege der afghanischen Kultur und Identität.
Afghanische Gemeinschaften in Köln veranstalten regelmäßig kulturelle und nationale Events, etwa zu historischen Jahrestagen, zu Nowruz oder zu aktuellen Entwicklungen in Afghanistan. Diese finden meist an zentralen Orten der Stadt oder in Veranstaltungssälen statt.
Auch der Afghanische Kulturverein Dormagen e.V. nahm an der Veranstaltung teil.
Horremer Markt Juli 2025
Die Interessengemeinschaft Horrem e.V. hat auch in diesem Jahr wieder gezeigt, wie lebendig unser Stadtteil ist:
Der 20. Horremer Markt rund um die Domplatte war ein voller Erfolg – mit tollem Kulturprogramm, Flohmarkt und vielen engagierten Mitwirkenden.
Der Afghanische Kulturverein war stolz, Teil dieser schönen Veranstaltung zu sein.
Viele Kinder und Familien haben teilgenommen, gelacht, gespielt und gemeinsam eine wunderbare Zeit verbracht. Es war großartig zu sehen, wie viel Spaß, Offenheit und Zusammenhalt dieses Fest geschaffen hat.
Ein herzliches Dankeschön an die IG Horrem e.V., alle Organisatorinnen, Künstlerinnen, Vereine, Initiativen und Besucher*innen, die diesen Markt so besonders gemacht haben.
Wir freuen uns schon auf das nächste Mal – denn Vielfalt macht Horrem stark!

























































































































